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Java (J2EE) Development

J2EE (Java 2 Enterprise Edition) ist ein Komponentenmodell, das die Entwicklung und das Deployment von Unternehmensanwendungen wesentlich beeinflusst hat.

Der Hype von Java auf der Clientseite (Java-Applikationen und Java-Applets) hat sich auf dem Server mit J2EE fortgesetzt. J2EE ist ein serverseitiges Komponetenmodell, in das sowohl standardisierte Technologien als auch Programmierschnittstellen (APIs) eingeschlossen sind. Sun Microsystems und andere Key- Player der Softwarebranche haben die J2EE-Technologie geprägt und weiterentwickelt.

J2EE stellt Entwicklern eine Umgebung zur Verfügung, die Dienste wie Sicherheit, Transaktionen, Connection Pooling, Messaging etc. anbietet. Der Entwickler einer J2EE-Applikation, der einen Application Server verwendet, kann sich auf die Implementierung der Geschäftslogik (Business Logic) konzentrieren. Für die Bereitstellung der Dienste ist der Application Server zuständig.

Ein Application Server setzt sich aus einem EJB-Container und einem WEB-Container zusammen. Der EJB-Container ist die Laufzeitumgebung für Enterprise Java Beans, der WEB-Container hingegen für Servlets und JSP-Seiten.

Die wesentlichen Vorteile der J2EE-Technologie sind:
  • J2EE basiert auf einem offenen Standard für die Entwicklung von Software
  • Standardisierte Technologien wie JDBC, JNDI, JMS, JCA, JSP, EJBs etc.
  • J2EE-Anwendungen sind portabel und erhöhen die Produktivität im Entwicklungszyklus
  • J2EE-Applikationen sind für die Integration in heterogene IT-Umgebungen geeignet
  • J2EE-Laufzeitumgebungen (Application Server) bieten Dienste (Transaktionssicherheit, Sicherheitsdienste, Persistenz etc.) an, die nicht explizit implementiert werden müssen
  • J2EE-Patterns prägen die Software-Entwicklung im Hinblick auf die Anwendung erprobter Techniken
  • Die J2EE-Community wächst (TheServerSide, jMiddleware, JSP-Develop etc.)

ITML und J2EE - Webanwendungen mit Anbindung an SAP R/3

Bereits 1999 hat die ITML die Technologie J2EE als Entwicklungsplattform zur Anwendungsentwicklung von eBusiness Applikationen verwendet. Die SAP hat diesen Trend ebenfalls erkannt und implementiert viele neue eBusiness-Anwendungen auf Basis von J2EE.

Für ITML ist wichtig, dass die implementierte Software skalierbar, stabil und portabel ist.

Um eine J2EE-Anwendung im Internet verfügbar zu machen, setzen wir auf sogenannte JSPs und neue Tool-Bibliotheken. Diese Java Server Pages benötigen in Verbindung mit den Java Beans (auch EJB = Enterprise Java Beans) einen Applikationsserver, der die serverseitige Verarbeitung übernimmt.

Wir setzen folgende J2EE-Applikationsserver ein:
  • JRUN von Macromedia
  • TOMCAT (Freeware)
  • IBM Websphere
  • SAP Web Application Server

Durch diese Strategie sind wird in der Lage, sowohl für kleinste Budgets Java-Anwendungen zu implementieren, als auch für unsere Konzernkunden skalierbare und leistungsstarke Anwendungen mit Java zu entwickeln.

SAP unterstützt J2EE - NetWeaver als Gesamtplattform 

SAP hat die Java-Entwicklungsinfrastruktur im SAP Web Application Server erweitert und unterstützt Java 2, Enterprise Edition (J2EE) v1.3. Das SAP NetWeaver Developer Studio bietet eine integrierte und offene Entwicklungsumgebung für Java-basierte, mehrschichtige Geschäftsanwendungen.

Der J2EE 1.3-konforme SAP Web Application Server unterstützt Web-Services sowie offene Standards in den Bereichen Portale, Content Management, Business Intelligence sowie Integrationsinfrastrukturen (exchange infrastructures). Für Java-Applikationen bietet er außerdem Unterstützung für mobile Web-Services - über J2ME - und für die Integration und Verwaltung von Geschäftsprozessen mithilfe von Java-Messaging. Des Weiteren bietet er ein Java-Entwickler-Kit für Portale, Datenintegration für Business Intelligence über Java-Metadaten-Schnittstellen - JMI und XMI -, JCA-konforme Konnektoren für verteilte Transaktionen, J2EE-Persistenz sowie das Management der Java Virtual Machine.

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