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SICK AG optimiert Prozesse am Packtisch:
Versandabwicklung um zehn Prozent beschleunigt

„Sensor Intelligence“ lautet das Motto der SICK AG, einem international erfolgreichen Hersteller von industriellen Sensoren für das Aufspüren von Fertigungsdifferenzen und Qualitätsabweichungen. Durch die Einführung von SAP Logistics Execution System (SAP LES) hat der Hightech-Hersteller mehr Intelligenz und Flexibilität in seine Logistikprozesse gebracht. Das SAP Systemhaus ITML GmbH hat die Anwendung kundenspezifisch angepasst und insbesondere die Abläufe am Packtisch, Transaktion HUPAST, optimiert. Dadurch laufen Prozesse im Versand und bei der Transportfindung flexibel, weitgehend automatisiert sowie schneller und sicherer.

Ob in der Fertigungs-, Automobilzulieferer- oder Prozess- und Hightech-Industrie: Sensorlösungen überwachen alle wichtigen Prozesse und Prozessschritte in der Produktion. Dabei müssen Gefahren und Fehlerquellen systematisch eliminiert und einzelne Produktionsschritte beschleunigt werden. Die SICK AG ist einer der weltweit führenden Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen.  

Termingerecht liefern, höhere Kundenzufriedenheit

Eine hohe Entwicklungs- und Technologiekompetenz tragen maßgeblich dazu bei, den Unternehmenserfolg der SICK AG langfristig zu sichern. Einen wichtigen Beitrag dazu liefert auch eine moderne, leistungsstarke und integrierte Systemlandschaft. Das Hightech Unternehmen schätzt seit Jahren in vielen wichtigen Geschäftsbereichen, wie etwa in der Finanzbuchhaltung, im Controlling sowie in der Produktion, die Vorteile der ERP-Software von SAP. Aber auch die Logistik ist ein wichtiger Geschäftsbereich bei SICK. Das Unternehmen bearbeitet pro Tag im Schnitt 1.500 Lieferaufträge von Kunden mit rund 4.000 Lieferpositionen, die eine termingerechte Lieferung und hohe Liefertreue erwarten. Um Logistikprozesse künftig noch effizienter abzuwickeln, hatte der Sensor-Spezialist 2002 eigens ein neues Logistikzentrum in Waldkirch gebaut und in Betrieb genommen.

Logistikprozesse effizienter gestalten

Hier wollte der Sensor-Spezialist Abläufe von der Schnittstelle zu der externen Warehouse-Software VIADAT bis zum Versand optimieren. Man beschloss, dafür die Anwendung SAP Logistics Execution System (SAP LES), eine Kernkomponente von SAP Supply Chain Management (SAP SCM), einzuführen. Die integrierte SAP-Lösung ermöglicht, Material- und Datenflüsse, wie etwa Ein- und Auslagerungen, Verpackung, Versand und Transporte, durchgängig abzubilden und zu steuern. Wesentliche Anforderungen des Unternehmens in diesem Bereich ließen sich aber mit dem SAP-Standard nicht oder nur unzureichend abbilden. So war es beispielsweise nicht möglich, die zu kommissionierenden Produkte automatisch genau dem Transport zuzuordnen, für den sie bestimmt waren.  

Versandabwicklung automatisieren

Eine der wichtigsten Zielsetzungen war, die Kundenzufriedenheit im Hinblick auf Lieferqualität und Termintreue noch weiter zu erhöhen. Insbesondere die Arbeitsabläufe bei der Versandabwicklung – von der Kommissionierung über das Wiegen bis zur Transportfindung – wollte SICK deshalb künftig weitgehend automatisiert und transparent abwickeln und so schneller und sicherer gestalten. Dazu mussten die Standardabläufe in SAP LES jedoch an die Anforderungen der SICK AG angepasst und auf diese Weise optimiert werden. Mit der Optimierung beauftragte das Unternehmen die ITML GmbH aus Pforzheim. Aufmerksam geworden war die SICK AG auf das SAP-Systemhaus durch eine Internet-Recherche. Hierbei überzeugte die ITML GmbH durch mehrere Referenzprojekte im Bereich SAP LES sowie der Packtisch-Komponente mit der Transaktion HUPAST.  

Die ITML-Experten konnten das anspruchsvolle Projekt ab Mai 2005 innerhalb von nur drei Monaten realisieren, und zwar unter Einhaltung sämtlicher Zeit- und Budgetvorgaben. Der Datenaustausch zwischen der SAP-Logistikanwendung und dem Lagerverwaltungs-System erfolgt über das VIADAT, das die kommissionierte Menge sowie ein Pick-Ticket an das SAP-System zurückmeldet.  

Den Packtisch kundenindividuell erweitert

Die Berater der ITML GmbH haben den Standard-Packtisch von SAP um Zusatzprogrammierungen erweitert und somit genau an die Kundenanforderungen angepasst. Aus diesen Erweiterungen entstand die Anwendung ITML > Packtisch. Inzwischen hat die SICK AG die Lösung sukzessive an weiteren Standorten im deutschsprachigen Raum ausgerollt, wobei dort die Implementierung in Eigenregie erfolgte.

Im Ergebnis ist es dem Sensor-Spezialisten gelungen, durch den Einsatz von SAP LES in Verbindung mit dem ITML > Packtisch Abläufe im Versand deutlich transparenter und effizienter zu gestalten. Pro Tag konnte SICK das Pick-Pack-Volumen von 1.100 auf 1.500 erhöhen. Das entspricht einem Plus von rund 40 Prozent. Bislang weitgehend manuelle Prozesse laufen heute automatisiert, was im Versandbereich zu Zeiteinsparungen von etwa zehn Prozent führt.  

Liefertreue liegt bei fast 100 Prozent

Durch die diversen Zusatzprogrammierungen stehen jetzt wichtige Transportinformationen, wie Kunde, Lieferort und Lieferzeit, bereits am Anfang des Verpackungsvorganges zur Verfügung. Aufgrund der neuen Logik genügen zwei Packstraßen, um die Pakete der insgesamt elf Packtische zu verarbeiten.   Die von Kunden bestellten Produkte werden aus dem Lager geholt, kommissioniert und ein Kommissionierbeleg erstellt. Parallel wird für die Lieferung eine eindeutig identifizierbare Handling-Unit-Nummer in Form von Barcode-Labels erzeugt. Auf diese Weise lassen sich schon bei der Verpackung der Produkte am Packtisch alle Pakete eindeutig identifizieren und lückenlos bis zur Verladung nachverfolgen.  

Dazu hat SICK einen Scandialog unter SAP geschaffen, der mit PDA´s mobil eingesetzt werden kann. Dies ermöglicht eine Paketidentifizierung an der kompletten Packstraße. Die Daten werden automatisch über eine Schnittstelle an das das SAP-System übergeben und mit den dort hinterlegten Daten abgeglichen. So ist sichergestellt, dass Pakete oder einzelne Packstücke weder vertauscht werden noch verloren gehen. Jeder Kunde bekommt genau die Produkte, die er bestellt hat, vollständig und zeitnah. Durch dieses Verfahren erreicht der Sensor-Spezialist eine Liefertreue von nahezu 100 Prozent. Das manuelle Scannen und Erfassen der Barcodes mittels Barcode-Scanner lässt sich ohne Prozessänderung auf eine automatisierte Erfassung mittels Radio-Frequenz-Technologie umstellen.  

Optimierte Prozesse – von der Verpackung bis zum Versand

Jeder Verpackungsvorgang beginnt mit der Verbuchung der kommissionierten Ware aus der externen Lagerverwaltungs-Software und erfolgt zeitgleich mit der physischen Anlieferung der Ware am Packtisch. Über die Lieferungsnummer rufen Mitarbeiter am Packtisch eine Lieferung auf und bekommen angezeigt, welche Positionen verpackt werden müssen. Ein Scan-Vorgang identifiziert die Verpackung, der die zu verpackenden Positionen per Funktionstaste F5 zugeordnet werden können. Ein Packstückzähler und diverse Zusatzfunktionen sorgen dann dafür, dass die korrekte Sendungsstruktur und die dazugehörigen Labels und Ausdrucke erzeugt werden. Die nötigen Lieferpapiere werden ausgedruckt und in den Handling Units, der physischen Einheit aus Verpackung und den darin enthaltenen Produkten, verpackt. In der Transportabwicklung sind nun die erwarteten Handling Units bekannt.

Jede Handling Unit kommt anschließend auf eine Waage, die mit dem Packtisch verbunden ist. Das dort gemessene Bruttogewicht wird mit dem Sollgewicht abgeglichen und diese Daten direkt an das Handling Unit Management im SAP-System übergeben. Unmittelbar nach dem Wiegen erfolgt innerhalb von 0,4 Sekunden der Druck der Etiketten und die Handling Unit wird wieder freigegeben.  Die notwendigen Transportpapiere für die Spedition oder den beauftragten Express-Versender erzeugen Mitarbeiter des Versandbüros aus dem SAP-System heraus. Mithilfe einer von ITML entwickelten Steuermatrix für den ITML > Packtisch lässt sich zudem jeder einzelne Transport flexibel feinsteuern, denn Warenempfänger, Uhrzeiten sowie Sonderkonditionen von Express-Versendern sind damit frei wählbar und einstellbar. SAP-Standardformat IDoc. SAP sendet einen Transportauftrag an   VIADAT, das die kommissionierte Menge sowie ein Pick-Ticket an das SAP-System zurückmeldet.

Den Packtisch kundenindividuell erweitert Die Berater der ITML GmbH haben den Standard-Packtisch von SAP um Zusatzprogrammierungen erweitert und somit genau an die Kundenanforderungen angepasst. Aus diesen Erweiterungen entstand die Anwendung ITML > Packtisch. Inzwischen hat die SICK AG die Lösung sukzessive an weiteren Standorten im deutschsprachigen Raum ausgerollt, wobei dort die Implementierung in Eigenregie erfolgte.   Im Ergebnis ist es dem Sensor-Spezialisten gelungen, durch den Einsatz von SAP LES in Verbindung mit dem ITML > Packtisch Abläufe im Versand deutlich transparenter und effizienter zu gestalten. Pro Tag konnte SICK das Pick-Pack-Volumen von 1.100 auf 1.500 erhöhen. Das entspricht einem Plus von rund 40 Prozent. Bislang weitgehend manuelle Prozesse laufen heute automatisiert, was im Versandbereich zu Zeiteinsparungen von etwa zehn Prozent führt.   Liefertreue liegt bei fast 100 Prozent Durch die diversen Zusatzprogrammierungen stehen jetzt wichtige Transportinformationen, wie Kunde, Lieferort und Lieferzeit, bereits am Anfang des Verpackungsvorganges zur Verfügung. Aufgrund der neuen Logik genügen zwei Packstraßen, um die Pakete der insgesamt elf Packtische zu verarbeiten.   Die von Kunden bestellten Produkte werden aus dem Lager geholt, kommissioniert und ein Kommissionierbeleg erstellt. Parallel wird für die Lieferung eine eindeutig identifizierbare Handling-Unit-Nummer in Form von Barcode-Labels erzeugt. Auf diese Weise lassen sich schon bei der Verpackung der Produkte am Packtisch alle Pakete eindeutig identifizieren und lückenlos bis zur Verladung nachverfolgen.   Dazu hat SICK einen Scandialog unter SAP geschaffen, der mit PDA´s mobil eingesetzt werden kann. Dies ermöglicht eine Paketidentifizierung an der kompletten Packstraße. Die Daten werden automatisch über eine Schnittstelle an das das SAP-System übergeben und mit den dort hinterlegten Daten abgeglichen. So ist sichergestellt, dass Pakete oder einzelne Packstücke weder vertauscht werden noch verloren gehen. Jeder Kunde bekommt genau die Produkte, die er bestellt hat, vollständig und zeitnah. Durch dieses Verfahren erreicht der Sensor-Spezialist eine Liefertreue von nahezu 100 Prozent. Das manuelle Scannen und Erfassen der Barcodes mittels Barcode-Scanner lässt sich ohne Prozessänderung auf eine automatisierte Erfassung mittels Radio-Frequenz-Technologie umstellen.   Optimierte Prozesse – von der Verpackung bis zum Versand Jeder Verpackungsvorgang beginnt mit der Verbuchung der kommissionierten Ware aus der externen Lagerverwaltungs-Software und erfolgt zeitgleich mit der physischen Anlieferung der Ware am Packtisch. Über die Lieferungsnummer rufen Mitarbeiter am Packtisch eine Lieferung auf und bekommen angezeigt, welche Positionen verpackt werden müssen. Ein Scan-Vorgang identifiziert die Verpackung, der die zu verpackenden Positionen per Funktionstaste F5 zugeordnet werden können. Ein Packstückzähler und diverse Zusatzfunktionen sorgen dann dafür, dass die korrekte Sendungsstruktur und die dazugehörigen Labels und Ausdrucke erzeugt werden. Die nötigen Lieferpapiere werden ausgedruckt und in den Handling Units, der physischen Einheit aus Verpackung und den darin enthaltenen Produkten, verpackt. In der Transportabwicklung sind nun die erwarteten Handling Units bekannt.

Jede Handling Unit kommt anschließend auf eine Waage, die mit dem Packtisch verbunden ist. Das dort gemessene Bruttogewicht wird mit dem Sollgewicht abgeglichen und diese Daten direkt an das Handling Unit Management im SAP-System übergeben. Unmittelbar nach dem Wiegen erfolgt innerhalb von 0,4 Sekunden der Druck der Etiketten und die Handling Unit wird wieder freigegeben.

Die notwendigen Transportpapiere für die Spedition oder den beauftragten Express-Versender erzeugen Mitarbeiter des Versandbüros aus dem SAP-System heraus. Mithilfe einer von ITML entwickelten Steuermatrix für den ITML > Packtisch lässt sich zudem jeder einzelne Transport flexibel feinsteuern, denn Warenempfänger, Uhrzeiten sowie Sonderkonditionen von Express-Versendern sind damit frei wählbar und einstellbar.

Profil SICK AG

Die SICK AG zählt sowohl in der Fabrikautomation als auch in der Prozessautomation zu den Technologie- und Marktführern. Das Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau ist heute mit zahlreichen Tochtergesellschaften, Vertretungen und Beteiligungen in  mehr als 50 Ländern rund um den Globus präsent. Die SICK AG beschäftigt derzeit weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 707,5 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von mehr als neun Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

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