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Funktionen eines modernen MES-Systems auf Basis SAP NetWeaver
| Arbeitsvorratsliste |
Das Herzstück und die zentrale Funktion der Anwendung ist die Arbeitsvorratsliste, die einen Druck von Laufkarten oder eine Übergabe von Listen an die Fertigung ersetzt. Jeder Bereich ist somit in der Lage, den aktuellen Arbeitsvorrat für seine Abteilung oder Maschine abzurufen. Somit können Mitarbeiter wesentlich flexibler auf unterschiedliche Bedarfssituationen reagieren.
| Internes Kanban |
Internes Kanban ermöglicht ihnen nachhaltig Ihre Bestände zu senken und erhöht ihre Flexibilität in der Fertigungssteuerung.
| Vorgang ändern |
Über die Funktion „Vorgang ändern“ kann die Zuordnung der Fertigungslinie durch Wechsel der Fertigungsversion angesteuert werden. Dies ist möglich, sofern unterschiedliche Versionen für das Material als gültig gekennzeichnet sind. Bei der Abwicklung mit Fertigungsaufträgen ist die Änderung des Arbeitsplatzes und damit die Übergabe an eine andere Maschine möglich.
| Komponenten ändern |
Die Anpassung der Reservierungen kann im Einzelfall je Arbeitsplatz eingeblendet werden. Im Standard ist diese Funktion deaktiviert, kann für den Service oder Kundeneinzelfertigungsinseln jedoch aktiviert werden. Ersatzbaugruppen, Materialstatus und Verfügbarkeit können in dieser Version nicht geprüft werden. Auf Wunsch wird diese Funktion natürlich kundenspezifisch ergänzt.
| Materialbereitstellung |
Der Dialog für die Materialbereitstellung kann sowohl für Fertigungs- und Planaufträge als auch für weitere Vorgänge gestartet werden. Über die Materialbereitstellung ist es möglich, sowohl eine auftragsspezifische Stückliste als auch eine anonyme Stückliste aufzulösen. Die Unterdeckung in der Fertigung kann sowohl über Transportaufträge in der Lagerverwaltung als auch über Umlagerungen in der Materialwirtschaft bereitgestellt werden. Die aufwändige Handhabung mit Kommissionierungslisten und Rundungsanforderungen über Palettengrößen entfällt. Die Prüfung der Materialverfügbarkeitsabwicklung kann im Kundenprojekt spezifiziert werden und ist bereits fest vorgesehen.
| Rückmeldung |
Der Dialog für die Rückmeldung kann für Fertigungs- und Planaufträge und weitere Vorgänge gestartet werden. In der Rückmeldungsfunktion ist sowohl die Meldung zum Fertigungsauftrag als auch die Meldung zum Planauftrag in einer einzigen Oberfläche möglich. Im Gegensatz zum SAP-R/3-Standard können alle notwendigen Eingaben also in einer Oberfläche durchgeführt werden. Sollte zu einem Material mehr als eine Version der Meldung möglich sein, so kann auch diese dargestellt werden. Beim Aufruf über den Arbeitsvorrat werden alle Felder direkt und richtig vorbelegt, so dass lediglich die Menge – und bei Bedarf – die Ist-Zeit gemeldet werden muss. Eine Anpassung der Mehrentnahmen kann direkt über die Meldung erfolgen. Sollte eine Fertigung einmal nicht optimal laufen, ist diese Meldung direkt aus der Rückmeldung heraus möglich. Dabei ist es auch möglich, eine Begründung anzugeben.
| Status ändern |
Sowohl bei Plan- als auch bei Fertigungsaufträgen ist in der Lösung ein Statuskonzept integriert, mit dem Daten gefiltert werden können. Zudem ist es möglich, Informationen mit der Fertigungssteuerung auszutauschen. Im Bereich der Planaufträge wird zusätzlich eine eigene Fixierung für die Fertigung unterstützt. Diese kann von der Linie gesetzt werden, um den Produktionsbeginn mitzuteilen. Weitere Statusdaten lassen sich zeitnah je Kunde und spezieller Anforderung ergänzen.
| Dokumentenanzeige |
Direkt aus dem Arbeitsvorrat ist es möglich, in die Dokumentenverwaltung der SAP-Software zu verzweigen und die Dokumente anzuzeigen. Somit ist eine Übergabe der Zeichnung vor Produktionsbeginn nicht notwendig, dieselbige aber immer aktuell verfügbar.
| Werker Materialauskunft |
Die Werkermaterialauskunft ermöglicht dem Produktionsmitarbeiter einen schnellen Zugriff auf Informationen und Dokumente zu einem Material.
| Bedarfs-/Bestandsliste |
Sollte der Arbeitsvorrat für eine Insel nicht ausreichend sein, so kann ein Blick in die Bedarfssituation sehr hilfreich sein. Diese Funktion ist besonders zur Prüfung der Materialverfügbarkeit von Nutzen. Die Folge: Eine deutliche Reduzierung des Kommunikationsaufwands bei verlängerten Werkbänken und innerhalb der eigenen Fertigung.
| Maschinendatenintegration |
Durch Maschinendatenintegration können sie auf Maschinenebene Daten erfassen und in ihren Produktionssteuerungs oder Instandhaltungsprozess integrieren. Nutzen Sie grafische Echtzeitauswertungen um schnelle Entscheidungen für einen reibungslosen Fertigungsprozess zu treffen.
| SMI – Supplier Managed Inventory |
Tiefe und nachhaltige Integration des Lieferanten in gesamten Planungs-/Produktionsprozess mit Avisierung künftiger Lieferungen
| SCM (Kapazitätsplanung) |
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