Product Lifecycle Management (PLM):
Kernbereiche der Lösung
SAP PLM präsentiert sich als integrierte, durchgängige Komplettlösung, mit der neue Produkte effektiv entwickelt und über ihren gesamten Lebenszyklus verwaltet werden können.
Verwaltung und Ablage von geschäftsrelevanten Informationen und Dokumenten ermöglicht die Ablage verschiedenster Dokumente und Informationen im Kontext des Geschäftsprozesses an. Diese Informationen können durch verschiedene Dokumentarten in Sache Zugriffsberechtigung, Lebenszyklus und Funktionen unterschiedlich und kundenspezifisch eingerichtet werden. Durch die Nutzung von Versionen werden verschiedene Zustände desselben Dokumentes verwaltet und archiviert. Produktionsdokumente werden durch einen Freigabeprozess mit einer neuen Revision für die Logistikprozesse relevant gemacht. Damit erhält man eine komplette Historienverwaltung, die jegliche Zustände der Information behält.
Verknüpfen der Dokumente mit Materialien, Kundenaufträge, Bestellungen, Kunden usw. ermöglicht das Hinterlegen der Information am exakt richtigen Ort - dort wo die Information notwendig ist.
Suchen von Dokumenten im SAP das Suchen ist über Klassifizierung und Volltextsuche sowie allen Dokumentinformationen ein Kinderspiel. Wie von Suchmaschinen gewohnt kann man nach Schlagworten, Begriffen und deren Kombinationen suchen und erhält schnell und zuverlässig die richtige Information.
Zugriff auf prozessrelevante Daten ist über die SAPGUI Oberfläche, das EasyDMS MS Explorer Add-on Tool von SAP, wie auch über das Internet möglich. SAP bietet im Standard mehrer Möglichkeiten an, auf diese SAP PLM Dokumente via Intra oder Internet zugreifen.
Automatisieren von Dokumenten kann das SAP PLM auch bereits im Standard - es ist möglich Informationen aus SAP über die Office Integration ins Dokument, z.B. MS Word zu bringen – das erleichtert das Erstellen von Dokumenten, die auf Informationen des ERP Prozesses verweisen oder basieren. Weiter bietet das SAP PLM Konzept die Grundlage für vollautomatisches Generieren von Dokumentationen wie z.B. Benutzer-, Bedienungs-, Wartungs-, Inbetriebnahme-, Ersatzteile-, Verschleissteile-, Konstruktions-, Materialzertifikats - Dokumentationen usw., die „as built“ aus einem Guss erstellt werden können.
Dieser übergreifenden Funktionalität nutzt die Möglichkeit SAP mit Beziehungswissen für verschiedenste Ausprägungen einer Produktgruppe einzurichten. Damit erreicht man eine voll- oder teilautomatische Generierung von Stücklisten und Arbeitsplan.
Zudem werden beim Konfigurieren des Produktes auch dynamisch die Preisfindung im Vertrieb mit den Zu- und Abschlägen der einzelnen Varianten ermöglicht. Neben der Verkürzung der Durchlaufzeit (time to market) kann auch die Entlastung der Entwicklungs- und Projektabteilung erreicht werden, vorallem für vollständig Modular aufgebaute Produktgruppen.
Dokumenten-Management-System der SAP inkl. Volltextsuche, Versionierung, Klassifizierung, Scan und einfaches Einchecken der unterzeichneten Verträge (Rücklauf-Prozess) usw.
Nachrichtenfindung (Druck und Kommunikation, also auch für Mails oder als Trigger für Workflows)
Partnerrollen-Logik (Abbildung der Geschäftspartner und deren Beziehungen im Vertrag bzw. Geschäftsprozess)
Klassifizierung und Variantenkonfiguration zur Abbildung der unterschiedlichen Felder für verschiedene Vertragsarten inkl. Beziehungswissen für komplexe Zusammenhänge und Ausschluss-Kriterien sowie von Unterschriftenregelungen
Statusverwaltung für Verträge und Dokumente getrennt möglich (inkl. Workflow-Integration)
SAP Business Workflow als leistungsstarker Kommunikationsträger
Nutzung der PSP-Element-Kontierung sowie des SAP-Belegflusses
Für SAP-Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Hightech-Industrie, die SAP ERP oder SAP-R/3-Software einsetzen, war die Kennzeichnung und Verwaltung von Ersatzteilen bislang mit einem hohen manuellen Aufwand verbunden. Das war nicht nur zeitaufwändig, sondern auch fehleranfällig.
Ein Ersatzteil-Cockpit, vom SAP-Systemhaus ITML GmbH im SAP GUI entwickelt, vereinfacht und beschleunigt sämtliche Prozesse rund um die Ersatzteilkennzeichnung von der Planung bis zur Lieferung an den Kunden jetzt spürbar. Diese lassen sich nun zentral auf einer einzigen Benutzeroberfläche durchführen und per Knopfdruck sicher überblicken
Projektmanagement/Änderungswesen: bietet innovative Funktionen für die Planung, Verwaltung und Steuerung der gesamten Produktentwicklung und des Produktportfolios. Projektmanager können Projektstrukturen, Terminpläne, Kosten und Prozesse überwachen.
Qualitätsmanagement: gewährleistet ein integriertes Qualitätsmanagement über den gesamten Produktlebenszyklus und sorgt so von Anfang an für hervorragende Qualität.
Technisches Anlagenmanagement: stellt Funktionen für ein produktorientiertes Instandhaltungsmanagement bereit und lässt Sie innovative Wege im Kundenbeziehungsmanagement beschreiten. Mit der Lösung lassen sich auch technische Anlagen und Ausrüstungen verwalten - von der Planung der Investition über ihren Betrieb bis hin zu ihrer Abschaffung und der Ersatzinvestition. Die Leistung einzelner Produktionsstätten und die Verfügbarkeit von technischen Anlagen kann dadurch optimiert werden.